Warum?
Vor der Inauguration eines `Strongman´ heute in Washington werden sich alle, die dem links-liberalen sozialdemokratischen Zentrum angehören, fragen, warum ein rechtmäßig verurteilter Straftäter zum Präsidenten gewählt werden konnte? Und sie muss sich fragen auch, warum Joe Bidens Präsidentschaft mit der Niederlage von Kamala Harris endete.
Warum konnte der republikanische Kandidat die Serie der Strongmen in Südamerika, der Türkei, in Ungarn, in den Niederlanden und auch der italienischen `Strongwoman´ deutlich fortsetzen? Deuten diese Zeichen darauf hin, dass die Wiedergänger der Autokratie die Moderne wieder zurückführen in die Zeit der Kulturkriege des Nationalismus, die mit dem Zweiten Weltkrieg an ihr Ende gekommen war? Wir erinnern: im Übergang zum 20. Jahrhundert entgleisten die damaligen Prozesse der kapitalistisch angefeuerten industriellen Globalisierung in nationalistische Überschäume, von Rechtsextremisten befeuert, nachdem die alte Welt der Monarchien in der Folge des Ersten Weltkries zusammengebrochen war. Und wir erinnern: ein Aufstieg von Nationalismen geht zumeist einher mit dem Ausbeuten von Ängsten der Menschen, die eine bessere Zukunft erwarten. Und heute? Warum flüchten zuviele derer, deren Interessen vom links-liberalen sozialdemokratischen Zentrum klug aufgenommen werden könnten, in die Versuchungen der Autokratien? Warum übereignen sie sich den Profiteuren der Angst? Weil sie den Lügen, verbreitet von medialen Oligarchen, auf den Leim gehen?
Noch sind 34 Tage da, vernünftig und überzeugend auf diese Fragen zu antworten. Das ist die Chance der SPD. Deutschland hat die Wahl, sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu entscheiden. Euer Gert Weißkirchen
Ein unheimlich starker Abgang.
Zweiundfünfzig Jahre lang hat Joe Biden seinen USA gedient. Als Senator für Delaware, ein Jahr, nachdem Willy Brandt zum Bundeskanzler wiedergewählt worden war. Joe Biden war Zeit seiner aktiven politischen Zeit ein Freund der Europäisierung Europas. Er blieb der gewerkschaftlich orientierten Tradition der Demokraten verpflichtet. Immerfort hielt er fest an dem, was er die `possibilities´ nannte: Politik habe die Aufgabe, die Möglichkeiten real werden zu lassen. In jedem Individuum sei das Gute. Es kann entdeckt und entfaltet werden. Darin liegt die `Seele der Vereinigten Staaten´. In seiner letzten Rede knüpfte der Präsident an Präsident Eisenhowers an: Der „hat vor den Gefahren eines militärisch-industriellen Komplexes gewarnt. Ich (Joe Biden nämlich) bin ähnlich besorgt über den Aufstieg eines technisch-industriellen Komplexes, der eine echte Gefahr für unser Land darstellen kann. … Heute entsteht in Amerika eine Oligarchie von extremem Reichtum, Macht und Einfluss, die buchstäblich unsere ganze Demokratie bedroht“. Und: „Die Amerikaner werden unter einer Lawine von Fehl- und Desinformation begraben, was Machtmissbrauch ermöglicht.“
Noch haben wir Europäer es in der Hand, diesem Missbrauch Grenzen zu setzen. Deshalb braucht Europa ein starkes Deutschland, das die Möglichkeiten der Demokratie zu mehr Freiheit, zu mehr Gerechtigkeit, zu mehr Solidarität Wirklichkeit werden lässt. Deshalb muss Olaf Scholz Kanzler bleiben.
Gert Weisskirchen
Seit heute - 42 Tage vor der Wahl - sieht man in Baiertal wieder Wahlplakate.
Vielleicht schauen Sie gar nicht mehr hin - Dabei geht es um so viel!
Wer die SPD wählt, wählt Demokratie, die persönliche Freiheit der Selbstbestimmung, soziale Gerechtigkeit, mehr Netto beim Lohn und unsere Sicherheit, weil Deutschland ein wichtiges Mitglied von Europa bleibt.
Für dieses Programm stehen Menschen, Menschen wie Olaf Scholz und Lars Castellucci!
Sei dabei - Wähle mit!
Es grüßt
Gisela Konrad